Unsere Zukunft – Sozialismus

Wir wollen, dass den arbeitenden Menschen die Fabriken und Büros, die Kaufhäuser und auch die Produkte ihrer Arbeit gehören. Wir wollen, dass die Jugendlichen eine Ausbildung in einem Beruf erhalten, der ihnen Spaß macht und der eine Zukunft hat. Wir wollen, dass die Kinder ihre Fähigkeiten ausbilden und entwickeln können und zu aktiven Gestaltern ihrer Gesellschaft heran wachsen.

Wir wollen eine Gesellschaft, in der zum Nutzen der Menschen gearbeitet wird und in der die Reichtümer für die Menschen da sind und nicht zu ihrer weiteren Ausbeutung missbraucht werden.

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg und wir werden ihn nur bewältigen, wenn noch sehr viel mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene diesen Weggehen, den Weg zu unserer Zukunft, dem Sozialismus.

Die Gesellschaft ändern!

Wir wollen die heutigen Zustände ändern und zwar gründlich. Aber wir sind keine weltfremden Träumer, die glauben die Welt gesundbeten zu können. Wir wissen, wer uns den Weg zu einem besseren Leben, frei von Sorgen und Ängsten versperrt. Wir wissen, wer den Nutzen und wer den Schaden hat.

Wir wehren uns gemeinsam gegen die Angriffe auf unseren Lohn und die soziale Sicherung. Wir wehren uns, wenn uns die Chance auf Ausbildung und auf eine menschenwürdige Zukunft genommen werden soll. Es genügt uns aber nicht, uns immer nur zu verteidigen, das in über hundert Jahren Kampf der Arbeiterbewegung erreichte zu bewahren. Wir wollen mehr als nur ein mit Zuckerguss überzogenes System der Konkurrenz und Ausbeutung. Unser Gegner ist das Kapital, die Unternehmer mit ihren Helfershelfern. Sie haben den Nutzen von dieser Gesellschaft.

Unsere Verbündeten sind die Produzenten des Reichtums in dieser Gesellschaft, die gezwungen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen, um überleben zu können. Sie haben den Schaden von dieser Gesellschaft. Auch wir gehören zu diesen Menschen. Nur wir alle gemeinsam können diese Gesellschaft so umgestalten, dass wir nicht länger den Schaden, sondern endlich den Nutzen von unserer Arbeit haben. Und das ist Klassenkampf.

Die Gegenwart: Kapitalismus

Die meisten Menschen arbeiten in Fabriken, Büros oder Geschäften die anderen gehören, die Arbeiter produzieren Waren, die anderen gehören – den Kapitalisten. Diese Minderheit der Bevölkerung lässt arbeiten und die Ergebnisse der Arbeit anderer gehört ihnen. Das ist der Klassengegensatz in der kapitalistischen Gesellschaft -früher wie heute.

Man will uns weismachen, wir hätten gar keinen Kapitalismus mehr. Freie oder sogar „soziale“ Marktwirtschaft soll das plötzlich heißen, nur weil bei uns niemand mehr auf der Straße verhungern muss. Aber:

  • Millionen Menschen sind ohne Arbeitsplatz und damit ohne Einkommen – weil die kapitalistische Wirtschaft ihre Arbeitskraft nicht gebrauchen kann.
  • Millionen Menschen beziehen ein Einkommen, das sie an den Rand der Gesellschaft drängt und ihr Anteil am Reichtum in diesem Land sind die Glitzerfilme im Fernsehen.
  • Millionen Menschen haben Angst um ihre und ihrer Kinder Zukunft:

Haben sie morgen noch einen Arbeitsplatz? Finden ihre Kinder eine Ausbildung?

Und diesen Menschen wird durch Klassenkampf von oben das wenige, das sie haben, auch noch genommen. Das ist die Klassengesellschaft in der wir leben, das ist der Kapitalismus.


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